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Spiess Tuning

High Tech mit Qualitätsanspruch kommt von Spiess:

Familienbetrieb und Global Player
Das deutsche Pendant zum Silicon Valley liegt in Schwaben. Doch statt mit Computern und Co. beschäftigt sich im "Ländle" eine ganze Reihe hochkarätiger Unternehmen mit Hightech in anderen Bereichen. So etwa bei Spiess Tuning. Die Firma aus Ditzingen hat sich in fast drei Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf im Motorenbereich erworben. Aus einem winzigen Tuning-Betrieb hat sich mittlerweile ein mittelständisches Unternehmen entwickelt, das längst schon mehr bietet, als nur Hochleistungsaggregate für Rennwagen. Doch trotz Internationalität und umfangreichen Tätigkeitsfeldern sind die Schwaben überschaubar und flexibel geblieben - einfach ein Familienbetrieb im besten Sinne.

Hinter dem Unternehmensnamen steht dabei nicht mehr nur der Gründer Siegfried Spiess, der in den sechziger Jahren als aktiver Rennfahrer und Tuner in einer Person den Grundstein für die Spiess Motorenbau GmbH legte. Mittlerweile sind seine Söhne Holger und Jürgen ebenfalls fest in den Betrieb integriert. Der in anderen Familienunternehmen so schwierige Übergang von der Gründer- zur Nachfolgergeneration, bei Spiess hat er längst ohne Probleme stattgefunden. Aus der Werkstatt mit angeschlossener Tankstelle ist in der Zwischenzeit eine Hightech-Schmiede geworden, die mit Technik vom Feinsten ausgestattet ist. Von den Konstruktionsworkstations über CNC-Fräsen bis hin zum hochmodernen Prüfstand: an die schlichten Anfänge erinnert in puncto Ausstattung nichts mehr.

"Schumi" siegte mit Spiess
Schwerpunkt bei Spiess Tuning ist nach wie vor der Bau von Hochleistungs-Motoren für den Motorsport. Die Firma blickt dabei auf eine Erfahrung zurück, mit der sich nicht viele messen können. Seit der Gründung Anfang der 70er Jahre wurde Know-how mit Aggregaten verschiedenster Hersteller und Bauarten gesammelt. Ob anfangs NSU, später Audi und VW oder heute Opel: Wenn aus einem Motor eine Rennmaschine werden soll, gehört Spiess zu den ersten Adressen. Ob Willi Bergmeister in den 70ern oder Michael Schumacher und Nick Heidfeld in den 90er Jahren - die Liste der Piloten, die "powered by Spiess" zur Meisterschaft fuhren, ist lang. Sie umfasst Formel- und Tourenwagen-Sport gleichermaßen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass bei jedem wichtigen Rennen die Techniker aus Ditzingen vor Ort sind - Kundenservice wird bei Spiess Tuning groß geschrieben.

"Unser Markt ist die Welt"
So ist auch verständlich, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren eine enorme Expansion erlebte. Denn wer einen Motor im Rennbetrieb einsetzt, der hat keine Zeit, wochenlang auf eine Antwort zu warten. Was andere unter der Bezeichnung "Lean Management" und "Kundennähe" erst in letzter Zeit als Geschäftsprinzip entdecken - bei Spiess war es von Anfang an schlicht notwendig. Denn viele Kunden schätzen es sehr, direkt auf einen Ansprechpartner zurückgreifen zu können, der noch an der Rennstrecke das Problem lösen kann. Verständlich auch, dass ein großer Teil der Belegschaft ans Reisen gewöhnt ist. "Da kommen schon einige Kilometer zusammen", erklärt Firmengründer Siegfried Spiess. Und da Erfolge die beste Werbung sind, ist das Unternehmen schon längst nicht mehr auf Deutschland oder Europa beschränkt."Unser Markt ist die Welt", so Spiess. "Rennmotoren aus Ditzingen laufen in Argentinien genau so, wie in Japan und China. Wer für die Schwaben zu den Rennstrecken rund um den Globus reist, muss Allrounder sein. Schließlich ist der Kundenkontakt ebenso wichtig, wie Detailkenntnisse um den eingesetzten Motor. Und spätestens an der Rennstrecke kann sich keiner mehr auf das Tätigkeitsfeld zurückziehen, das im Betrieb seine Spezialität ist. "Wir sind stolz darauf, durch gute und motivierte Mitarbeiter sehr flexibel zu sein", erklärt der Gründer den entscheidenden Erfolgsfaktor.

Mit Spiess-Power fahren Gewinner seit den 50er Jahren:

Es begann mit einem Motorrad
Eine NSU Fox und eine MV Augusta mit 125 ccm waren die ersten Fahrzeuge, die mit Ideen von Siegfried Spiess zum Sieg fuhren. Es war Mitte der 50er Jahre, als sich der nicht einmal 20 Jahre alte Kfz-Geselle das Motorrad kaufte und es in Eigenregie umbaute. Heraus kam ein Gefährt, das - gepaart mit den Fahrkünsten des gebürtigen Stuttgarters und späteren Ditzingers - den ersten Meistertitel holte. "Siggi" Spiess gelang auf Anhieb der Titelgewinn in der Klasse für Ausweisfahrer. Seitdem haben Spiess-Motoren einen Siegeszug rund um die Welt angetreten; unzählige Einzelsiege und viele Meistertitel waren durch Spiess-Power möglich.
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1963
Erster Erfolg auf vier Rädern: Siegfried Spiess wird Deutscher Berg-Meister in der Tourenwagen-Kategorie auf NSU. 1965 wiederholt er den Triumph auf einem NSU 1000. Der von Spiess getunte Motor des 1000 wird von NSU im TTS serienmäßig verwendet. Der Grundstein zum späteren Tuning-Betrieb ist gelegt.

1967
Dritter Meistertitel aller Klassen am Berg auf Werks-NSU-Wankelspider für Siegfried Spiess, außerdem ein Klassensieg und der Gewinn des Königspokals bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. 1968 wiederholt er den Meistertitel. In der Folge nahm Siegfried Spiess Abschied vom aktiven Rennsport und fuhr nur noch sporadisch Rennen, bei denen er auf einem 1.300-ccm-NSU-TT antrat.

1972
Am 22. März wird Spiess Tuning gegründet. Zunächst residiert die Firma in einer Tankstelle, kurze Zeit später erfolgt der erste Umzug in besser geeignete Räumlichkeiten einer ehemaligen Druckerei. Der erste Motorenprüfstand geht bei Spiess 1978 in Betrieb. Den letzten Meistertitel mit einem Spiess-NSU-Motor gewinnt Willi Bergmeister 1974, denn 1977 fusioniert der Neckarsulmer Automobilhersteller mit Audi. Den Wechsel macht auch Spiess Tuning mit, im Europapokal gelingt mit einem 1,6-Liter-Motor die erste Meisterschaft eines Audi "powered by Spiess".

1978
Der erste Monoposto mit Spiess-Motor rollt: Auf Anhieb gelingt Helmut Henzler in der Formel VW-Super-V der deutsche und europäische Meistertitel. Erstmals sind hier auch Mechaniker von Spiess vor Ort, sie betreuen und warten die Fahrzeuge bei allen Läufen. 1979 folgt der erste Formel-3-Motor aus Ditzingen. Allerdings stoppt der Kunde VW das Projekt trotz anfänglicher Erfolge wegen finanzieller Engpässe. International wird es ebenfalls ab 1979: in der amerikanischen Formel Super-V werden erstmals außerhalb Deutschlands Spiess-Motoren eingesetzt.

1981 / 82
Dem Erfolg auf der Rennstrecke folgt auch der geschäftliche Erfolg. Um die Kapazitäten auszubauen, wird ein Neubau notwendig. Mit dem Bezug geht auch ein neuer, moderner Prüfstand in Betrieb.

1984
Erneut gibt es einen Formel-3-Motor von Spiess. Diesmal erfolgt der Einstieg in die Serie ohne Werksauftrag. In Konkurrenz zu VW werden Motoren aus Wolfsburg für den Rennbetrieb getunt. Schon 1985 gibt es den ersten Meistertitel: Volker Weidler gewinnt die Deutsche Formel-3-Meisterschaft. Die schwäbischen Aggregate sind so gut, dass ab 1988 auch die VW-Werksmannschaft auf Spiess-Motoren umsteigt.

1990/91
Der erfolgreiche VW-Formel-3-Motor wird nach über zehnjähriger Arbeit mit den Wolfsburger Maschinen durch ein neues Aggregat abgelöst. Es ist ein Opel-Motor, der nun in Ditzingen getunt wird und auf Anhieb siegfähig ist. Einer der letzten Piloten, die ihren Titel mit einem VW-Motor aus dem Hause Spiess einfahren ist Michael Schumacher. Der Kerpener wird 1990 Deutscher Formel-3-Meister.

1997 Nach langer Zeit gibt es wieder ein Tourenwagen-Projekt: In der Deutschen Supertourenwagen-Meisterschaft vertraut die Opel-Werksmannschaft auf Spiess-Power. Schon im folgenden Jahr holt die Mannschaft um Rennleiter Volker Strycek den Markentitel.

1998
Es werden auch in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft BTCC Spiess-Motoren eingesetzt.
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1999
Auch im südafrikanischen Championat setzt man jetzt auf Motoren aus dem Hause Spiess.

2000
Beim Wiederaufleben der DTM ist auch Spiess dabei. Für das Opel Astra V8 Coupe im DTM-Trimm vertrauen die Rüsselsheimer auf die Arbeit der Motorenspezialisten aus Ditzingen. Auf Anhieb liefert man sich ein ausgeglichenes Duell um den Meistertitel, den Opel trotz diverser Einzelsiege nur knapp verpasst.

2001

Erstmalig wird General Motors USA für die American Le-Mans-Serie mit fertigen Motorkomponenten von Spiess beliefert. Eine neue Motorengeneration von Opel wird bei uns konstruktiv für den Einsatz in der Formel-3 entwickelt und parallel zum seitherigen Motor eingesetzt.

2002
Die Entwicklung und Erprobung des neuen Formel-3-Motors wurde erfolgreich abgeschlossen. Somit findet in der Saison 2003 der viel beachtete Generationswechsel statt. Sofort trifft der neue Motor auf eine hohe Akzeptanz - und ist auf Anhieb erfolgreich: Sieg beim Saisonauftakt und zudem die schnellste Runde.

Der so genannte Familie-2-Motor (20XE) beeindruckt seit mehr als 12 Jahren durch hohe Zuverlässigkeit und beständige Siegkompetenz. Alleine in der Int. Deutschen Meisterschaft verhalf er diversen Piloten zu weit über 200 Siegen.

2003
Ausgehend vom Kerngeschäft der Spiess Motorenbau GmbH in Deutschland und dem Ausbau verschiedener Märkte wie beispielsweise auch Amerika, konnte jetzt auch der Markt in Argentinien erobert werden. Hier kommen nun auch die von Spiess bearbeiteten 4-Zylinder-Opel-Motor zum Einsatz.

Meistertitel Übersicht

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